Altjahrsabend, ein Abschied vom zu Ende gehendem Jahr. In der Predigt von unserer Prädikantin Christa Hagenbuch sprach sie nicht nur vom Abschied, sondern vor allem vom Neubeginn. So wie es in der Jahreslosung 2026 steht:
Trotz der angekündigten Schlechtwetterfront haben wir uns zusammen gefunden und einen festlichen Gottesdienst gefeiert.
Allen die nicht teilnehmen konnten, weil sie krank oder auf dem Weg der Genesung waren, wurden in unsere Gebete aufgenommen.
Wir wünschen allen ein gesegnetes Neues Jahr 2026!
Gemeinsam mit vielen Besuchern des Gottesdienstes haben wir den Heiligen Abend gefeiert. Wie jedes Jahr so auch in diesem war unsere kleine Kirche sehr gut besucht und nicht jeder konnte eine Sitzplatz in den Kirchenbänken finden. Musikalisch wurden wir durch unsere Organistin und ihren Mann auf die Weihnachtszeit eingestimmt. Vielen Dank dafür.
Eine stattliche Gruppe von Gläubigen hatte sich unter Leitung der Pfarrerin Ilse Berardo ins Casa Museu Frederico de Freitas in Funchal aufgemacht, um die jährlich wechselnde Krippenausstellung des prächtig eingerichteten Hauses zu betrachten. Die Direktorin, Drª Ana Margarida Araújo Camacho, führte höchstpersönlich durch die Quinta, die einst das Privathaus des Notars und Kunstsammlers Frederico de Freitas gewesen war und im Wesentlichen genauso erhalten blieb.
Bild: Kai Hagenbuch
Immer noch wird die besondere, private Atmosphäre des Anwesens gepflegt. Und so wird auch jährlich der vorweihnachtliche Hausputz gehalten, ein Teil der reichhaltigen Krippensammlung aus den letzten drei Jahrhunderten hervorgeholt und dem Publikum zugänglich gemacht.
Bilder: PSt
Die Weihnachtstraditionen und die Krippen sind auf Madeira äuβerst wichtig und ihre Gestaltung entsprechend originell. Einige der Stücke stammen aus den Frauenklöstern Madeiras, die die Verehrung des Christkinds, des menino Jesus, besonders wichtig nahmen. Andere entsprechen der typischen volksnahen Krippengestaltung auf Madeira, mit vielen kleinen Grotten in Madeirer Landschaft, oder den treppenförmigen Krippen, in denen das Jesuskind auf der obersten Stufe thront und segnet.
Aber auch Krippen vom Festland, aus Frankreich und eine Darstellung von Jesu Geburt aus Deutschland hatte der Sammler zusammengetragen. So geriet die Führung zu einer kleinen Kulturgeschichte Madeiras, aber vor allem zu einer festlichen Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Mit einem Gebet um den rechten adventlichen Sinn und dem Segen der Pfarrerin schloss der Besuch des „Hausmuseums“. Bei Kaffee und Tee hatte die Gruppe anschlieβend noch Gelegenheit sich auszutauschen und die vielen neuen Eindrücke zu verarbeiten. Text: Dr. Martina Emonts
In diesem Jahr lag der liturgische Teil in den Händen von Christa Hagenbuch. Sie ist in Ausbildung zur Prädikantin und hat heute zum ersten Mal einen Gottesdienst geleitet.
In diesem Jahr, wie seit vielen Jahren, haben wir am 2. Advent, nach dem Gottesdienst, die Adventsfeier. Gebäck und weihnachtliche Dekoration wurden von Freunden unserer Gemeinde und Gemeindemitgliedern gespendet. Bei einer Tasse Kaffee oder Tee haben wir über die Weihnachtsbräuche auf Madeira und unsere Gemeinde gesprochen und auch Weihnachtslieder wurden gesungen.
In unserer Gemeinde gibt es jetzt auch eine Prädikantin in Ausbildung.
Christa Hagenbuch ist in einem Kurs der von der EKD angeboten wird. Nach dem theoretischem folgte heute der erste praktische Teil. Die erste Predigt vor der Gemeinde und den Gästen des Gottesdienstes. Auch ihr Mentor Stefan Stalling und seine Frau Anke, ehemalige Pfarrer der Gemeinde Lissabon, waren im Gottesdienst.
In jedem Jahr richtet eine der vier deutschsprachigen evangelischen Gemeinden Portugals eine Tagung aus. Vom 10. bis 12. Oktober fand die diesjährige Tagung in Porto statt.
Das Thema war: Kloster (Er)leben
Der Referent war der renommierte Musikwissenschaftler, Kirchenmusiker und Organist Nuno Mimoso.
Die Sommerpause ist vorbei und wir beginnen, wie in jedem Jahr, mit dem Erntedankgottesdienst. Der Altar ist geschmückt mit Produkten und Blumen von der Insel. In diesem Jahr wurde der Korb von Pfarrer i.R. Eskil Wohlberg und seiner Frau Henrike Richter-Wohlberg gestaltet.
Am Himmelfahrtstag machte sich eine kleine Gruppe aus unserer Gemeinde auf zum „Dom unter Bäumen“. Gleich neben dem Bach im Tal von Ponta do Sol verbirgt sich im üppigen Grün dieser schattige Platz, wie gemacht für eine Andacht in kleiner Runde. Pfarrer im Ruhestand Eskil Wohlberg sprach über die biblische Erzählung der Himmelfahrt und über die Bedeutung für Jesu Jünger und für uns. Im Anschluß gab es ein einfaches Picknick, für das jeder etwas im Rucksack mitgebracht hatte. Ein lebhaftes Gespräch setzte sich noch fort auf dem Rückweg im sommerlichen Sonnenschein.
Im April haben wir drei Gottesdienste. Jeder wird von einem unserer Pastoren gehalten.
Am 6. April, Judika, war es Pfarrer i.R. Eskil Wohlberg.
Am Karfreitag, 18. April war es Pfarrerin Stefanie Seimetz.
Den Gottesdienst am Ostersonntag, 20. April hielt unsere Pfarrerin Ilse Everlien Berardo.
Beim anschließenden Kirchenkaffee erwartete die Besucher eine österlich gedeckte Tafel mit Kaffee oder Tee, verschiedenen Sorten Gebäck und Schokolade.
Das Kloster und die Kirche Santa Clara im oberen Teil der Altstadt von Funchal waren Ziel des Ausflugs im März. 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich im Klosterhof. Kunstvolle Kacheln und reicher Gold- und Silberschmuck beeindruckten die Gruppe in der Kirche. Faszinierend die alten, dicken Mauern: 500 Jahre alt ist das Kloster. Im Gemäuer und in den kleinen Kapellen rund um den Kreuzgang meinte man die Gebete und Gesänge der Frauen noch immer zu hören.